Für acht Tage verwandelte das Weilheimer Zeltlager den Zeltplatz Häuptleswiese in der Nähe von Kaisersbach in die Wild-West Siedlung „Emperor Creek“ Dazu hatten die 26 Mitarbeiter u.a. 20 Alex-Zelte und sogar ein Tipi aufgestellt. Gleich zu Beginn des Lagers wurde den Siedlern viel abverlangt, da es den ganzen Tag nur regnete und man dem Matsch schwerlich ausweichen konnte. Zum Glück gab es eine große Holzhütte, in der man essen und auch diverse Programmpunkte machen konnte. So lernten die Kinder mutige Menschen in der Bibel kennen, zudem setzten sie ihre Fähigkeiten in verschiedenen Workshops ein. So konnte man Seile drehen, Lederbeutel herstellen oder beim Square Dance mitmachen und abends hieß es dann: Schlag den Sheriff. Die ganze Woche über wurde den 89 Kindern viel geboten. Es gab natürlich ein Geländespiel, die Lagerolympiade, einen Markttag und einen Stationenlauf zum nahegelegenen Aichstruter Stausee und auch das Stockbrotbacken, die nächtliche Geisterbahn und die Singabende am Lagerfeuer hatten ihren festen Platz. Einer der Höhepunkte des diesjährigen Zeltlagers war das Lagerfeuer am letzten Abend. Die Technik-Mitarbeiter hatten den ganzen Tag Holz herbeigeschafft und aufgestapelt. Gebannt betrachteten alle die meterhohen Flammen und den noch höheren Funkenschlag im Nachthimmel. Zum Abschluss des Zeltlagers feierte dann die ganze Gruppe zusammen mit Eltern, Freunden und  Verwandten  einen  Gottesdienst,  in dem es sowohl um das Thema Mut,  als auch um den Dank für eine tolle und erlebnisreiche Zeltlagerwoche ging. Nach dem gemeinsamen Mittagessen bei herrlichem Sonnenschein machten sich die müden Siedlerinnen und Siedler glücklich und zufrieden wieder auf den Weg zurück in die Zivilisation.

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